Die Psychisch-Kranken-Gesetze sind Landesgesetze. Sie regeln die freiheitsentziehende Unterbringung sogenannt psychisch kranker Menschen bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung in einem psychiatrischen Fachkrankenhaus.

Mit der UN-Behindertenrechtskonvention soll die Autonomie der betroffenen Menschen maßgeblich gestärkt werden.

Nach dem Bericht des ehemaligen UN-Sonderberichterstatters für „Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe“ Juan E. Méndez, ist jede Zwangsbehandlung, die nicht der Abwendung eines akuten lebensbedrohlichen Zustands dient, nach der UN-BRK unrechtmäßig.

Die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zur Selbstbestimmung von sogenannt psychisch kranken Menschen, führten zu Neuregelungen in fast allen Bundesländern.

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