1. Symposium vom 07.09.20

Am Montag den 07.09.20 fand unser erstes Symposium im „Nirgendwo“ Berlin. Wir boten dieses mal die Veranstaltung als Hybrid (Mischform) an. Es tauschten sich ca. 20 Menschen direkt vor Ort im „Nirgendwo“ gegenseitig aus und weitere Teilnehmende aller 6 AGs konnten sich per Zoom zuschalten. Coronabedingt konnten wir nur eine begrenzte Personenzahl vor Ort einladen. Wir freuten uns sehr, dass Interessierte aus allen AGs zusammen gekommen sind.

NIRGENDWO - Berlin, Deutschland

Auch für uns war das wieder ein neues Format und technisch eine neue Herausforderung. Aber mittlerweile konnten wir viel über Video-Treffen und Online-Kommunikation in den AGs lernen und dabei viele engagierte und kreative Inhalte diskutieren.

Was passiert auf den Symposien?

Im Zuge des Arbeitens in den Arbeitsgruppen, wird es Symposien geben für die gegenseitige Darstellung der erarbeiteten Inhalte der Arbeitsgruppen.

Die Symposien sind ein Zusammentreffen aller Arbeitsgruppen und dienen dem gemeinsamen Austausch und Nachdenken untereinander. Die weiteren Symposien sind für den Winter 2020 und das Frühjahr 2021 geplant.

Auf dem ersten Symposium wurde in kurzen Redebeiträgen aus allen AGs bereits Erarbeitetes dargestellt und dies mit Teilnehmer*innen vor Ort und in Zoom diskutiert. Wir konnten so im Austausch neue Blickwinkel entdecken. Wir wollten arbeitsgruppenübergreifend schauen, wie wir unsere Anliegen und Forderungen zukünftig weiter gestalten.

Unser Zusammentreffen auf dem Symposium sollte auch Spaß machen und so anregen, neue Wege zu denken und zu gehen. Ein vielfältiges, diverses Betrachtungsbild ermutigt, gemeinsam neue Möglichkeiten zu sehen.

Was ist bisher geschehen?

Seit Anfang Juli hatten sich die 6 AGs jeweils 3 Mal für circa 2 Stunden in Zoomtreffen ausgetauscht. Wir hatten dafür mittels Umfragen Termine gefunden, die möglichst vielen Teilnehmenden gut passten. In den Arbeitsgruppen gab es immer wieder große Runden aus allen Ecken der Bundesrepublik und darüber hinaus. Menschen mit verschiedensten Erfahrungshintergründen kommen in den AGs zusammen, was uns sehr freut. Von den Treffen werden jeweils Protokolle erstellt und es ist schon viel dabei zusammengekommen.

Interesse an der Teilnahme an einer Arbeitsgruppe kann jederzeit bekundet werden.

Auf dem ersten Symposium wurde nun geschaut, wie sich die AGs gegenseitig unterstützen und zusammenwirken können.

Es ist wichtig in einem gleichberechtigten Austausch zu bleiben und ein breites Netzwerk zu entwickeln, um gemeinsam Missstände aufzudecken und zu verändern. Denn es bleibt ein langer Weg hin zu einer menschenrechtskonformen psychosozialen Unterstützungslandschaft.

Konzepte wie Assistenzleistungen, persönliches Budget, unterstützte Entscheidungsfindung, Budget für Arbeit und Ausbildung, müssen gestärkt und weiterentwickelt werden, um einer breiteren Öffentlichkeit bekannt und flächendeckend umgesetzt zu werden. Dazu braucht es Ressourcen, Zeit, Veränderung von Entscheidungsmacht, Entstigmatisierung, Vielfalt an niedrigschwelligen Unterstützungsangeboten und vieles mehr!

Die Zwischenergebnisse geben eine Zusammenfassung der Inhalte des 1. Symposiums.

Der gesamte erste Teil des Symposiums als Video

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